Der Anfang

Auf Initiative des Bahnbeamten Otto Linck, Ludwigshafen am Rhein, treffen sich im Gasthaus Breitling in Ludwigshafen Jobs Blum, Otto Bilfinger, Albert Grimmeisen, Heinrich Kohl, Otto Linck, Albert Meyer, Adrian Platz und Otto Volker zur Vorbesprechung über die Gründung eines Wandervereins in der Pfalz.

Als Name ist vorgesehen: „Touristenclub Pfalz“.

Gründung des Vereins

Gründung des Vereins im Bürgerbräu in Ludwigshafen (Ludwigstraße 75). Der Initiator zur Gründung des Vereins, Bahnbeamter Otto Linck, leitet die Versammlung, die von 116 Interessenten besucht ist. 95 davon tragen sich in die Mitgliederliste ein.
Auf Vorschlag von Heinrich Kohl nennt sich der Verein „Pfälzerwald-Verein“.
1. Vorsitzender wird Fabrikant Fasig,
2. Vorsitzender Otto Linck.
Bis Ende des Jahres zählt der Verein über 300 Mitglieder.

Erste Wanderung

Die 1. Planwanderung mit 100 Personen führt von Neustadt - Hohe Loog - Kalmit - Forsthaus Heldenstein - Schänzel - Edenkoben.

Otto Linck bringt zum 1. Mal den Gruß „Wald Heil“ aus.

Vereinsabzeichen

Otto Volker, Ludwigshafen legt den Entwurf für das heute noch gültige Vereinsabzeichen (Eichenblatt/Traubenkombination) vor.

Wochenzeitschrift

Die als „Wochenzeitschrift für Touristen-, Radfahrer- und Fremdenverkehr in der Pfalz und Umgebung“ als „Organ des pfälzischen Verschönerungsvereins, des Gräfensteiner und Zweibrücker Verschönerungsvereins, sowie vieler Lokalvereine“ seit 1900 bestehende Zeitschrift „Der Pfälzerwald“ wird Organ des Pfälzerwald-Vereins.

Neue Ortsgruppen

Der Verein weitet sich auf weitere Städte aus, z.B. Bad Bergzabern, Bad Dürkheim, Edenkoben, Grünstadt, Kaiserslautern, Kirchheimbolanden, Landau und Neustadt/H.

Die Lokomotive „Pfälzerwald“

Die Bahn fährt auf Betreiben des PWV Ausflugszüge von Ludwigshafen nach Neustadt.
Die Lokomotive erhält den Namen „Pfälzerwald“.

1. Vereinssatzung

Justizrat Grill erstellt die 1. Vereinssatzung, die fast 100 Jahre später in wesentlichen Teilen noch gilt.
Gliederung in Hauptvorstand und Ortsgruppen,
Aufgaben: Wandern, Wegebezeichnung, Wanderkarten, Unterkunftshäuser, Naturschutz, Fremdenverkehr und Jugendarbeit.

Außerordentliche Mitgliederversammlung

Außerordentliche Mitgliederversammlung; Satzungsverabschiedung;
Gründung des Hauptvorstandes durch 9 Ortsgruppen.
Der Verein zählt zum Jahresende über 1.000 Mitglieder.

Wahl des 1. Hauptvorstandes

Wahl des 1. Hauptvorstandes in Neustadt a.d. Haardt.
1. Hauptvorsitzender wird Kgl. Oberforstrat, Regierungsdirektor Karl Albrecht von Ritter, der 1907 geadelt wurde.

Die Stabenbergwarte

Das 1. Bauwerk des PWV - die 9 m hohe Stabenbergwarte bei Gimmeldingen wird eingeweiht.
Gründung weiterer 7 Ortsgruppen. Mitgliederstand zum Jahresende über 3.000 in 16 Ortsgruppen.
Die Ortsgruppen Ludwigshafen und Landau legen den ersten PWV-Wanderweg Trifels - Madenburg an.

Die erste Wanderkarte

Kommerzienrat Kohl vermisst mit Jobs Blum zur Schaffung einer Wanderkarte 1:50.000 (Kohl’sche Karte) die Wanderwege, Wanderziele und Stützpunkte im Pfälzerwald.
Ende 1905 zählt der Verein in 20 Ortsgruppen 4.225 Mitglieder.

Die 1. Blockhütte

Die Ortsgruppe Frankenthal erstellte auf dem Rahnfelsen die 1. Blockhütte.
Erster Hauptausflug des Gesamtvereins am 15. Mai zum Hexenplatz nach Bergzabern.

Im Jahr 1907

Der PWV legt einen Wanderweg vom Hambacher Schloß zur Kalmit an.
Auf Lambertskreuz bei Lambrecht wird eine weitere Blockhütte erstellt.
Die Bahn führt auf Betreiben des PWV Sonntagsrückfahrkarten ein.

1. bewirtschaftete Hütte

Auf der Kalmit wird als erste bewirtschaftete Hütte die „Ludwigshafener Hütte“ eingeweiht.

Luitpoldturm

Auf dem Weißenberg beim Hermersbergerhof wird in Anwesenheit von Prinzregent Luitpold der 35 m hohe Luitpoldturm eingeweiht. Baukosten 16.000,-- Mark.

Im Jahr 1910

Die Neustadter Hütte, die „Hellerhütte“, wird als 1. Hütte mit Übernachtungsmöglichkeiten eingeweiht.

Deutscher Wandertag

02.-04.09.1910: Deutscher Wandertag in Neustadt/Haardt

Im Jahr 1912

Regierungsdirektor Wappes, Speyer wird Hauptvorsitzender.

Im Jahr 1914

Kurz vor Ausbruch des Krieges eröffnet der Pfälzerwald-Verein im Gasthaus „Zum Schiff“ in Neustadt/H. die 1. Jugend- Herberge der Pfalz mit 20 Betten.
Die Herberge wird allerdings mit Kriegsbeginn zum Lazarett.
Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges zählt der PWV in 132 Ortsgruppen 16.900 Mitglieder.

1914 bis 1918

Der Vereinsbetrieb muss im 1. Weltkrieg erheblich eingeschränkt werden, kommt aber nie zum Erliegen.
Mitgliederzahl bei Kriegsende in 53 Ortsgruppen: 5.200 Mitglieder.

1919 bis 1921

steigt die Zahl der Ortsgruppen auf 115 an.
Der Mitgliederstand erreicht mit 17.500 Mitgliedern eine Scheinblüte. 

1926 bis 1928

erholt sich der Verein wieder. Er zählt Ende 1928 in 113 Ortsgruppen wieder 13.500 Mitglieder.
1928 bringt Emil Ohler, zum 25jährigen Jubiläum, das erste „Wanderbuch“ nach dem Krieg heraus und führt die „Lehrwanderungen“ ein.
31.8. - 03.09.1928: Deutscher Wandertag in Neustadt/Haardt.

Im Jahr 1929

Regierungsdirektor Erb wird Hauptvorsitzender.

1929 bis 1934

Vom Hauptverein werden Kalmitturm und Lindelbrunnhaus geplant und gebaut.

1935

Regierungsdirektor Deininger wird Hauptvorsitzender.

1935 bis 1945

Die Vereinstätigkeit wird durch Anordnung des Dritten Reiches (Gleichschaltung) erheblich beeinträchtigt.
Der Verein wird dem nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen angegliedert. Nur durch Unerschrockenheit und Mannesmut kann Lehrer K. A. Herzog, der schon lange Mitglied im Verein ist, durch Vorsprache beim damaligen Gauleiter erreichen, dass der Verein nicht aufgelöst wird.
Herzog wird schließlich 1941 zum Kommissarischen Hauptvorsitzenden bestellt.
Im Krieg kommt das Vereinsleben vielerorts zum Erliegen.
Die Mitgliederzahl geht auf 8.000, die Zahl der Ortsgruppen auf 91 zurück.

Ende 1945

Nach Kriegsende wird der Verein durch die Besatzungsmächte verboten.
Das Vereinsvermögen (Hütten, Häuser, Aussichtstürme) wird unter Sequesterverwaltung gestellt.
Das Ende des Vereins scheint gekommen.

Ab 1946

werden von Wfrd. Emil Ohler die Bemühungen um Wiederzulassung des Vereins betrieben.
Am 07.03.1946 wird - wegen des Versammlungsverbotes - in seiner Wohnung der 1. Antrag zur Wiedergründung des Vereins formuliert, von den Wanderfreunden Candidus, Haupt, Kederer, Ohler und H. Schmitt unterschrieben und beim Gouvernement Militaire in Landau eingereicht.
Am 09.02.1948 kommt von dort der Bescheid, dass der Verein vorläufig genehmigt ist.
Bereits am 21.04.1948 findet im Hotel Traube in Neustadt/W. eine 1. Versammlung statt. Vertreten sind 127 Mitglieder aus 42 Ortsgruppen.
Hauptvorsitzender wird der frühere Hauptwanderwart Forstmeister Haupt aus Hochspeyer und nach dessen überraschendem Tod vertretungsweise Weingutsbesitzer A. Candidus aus Rhodt.

1950

wird in der 1. Ordentlichen Hauptversammlung in Neustadt/Haardt Oberlandesforstmeister Friedrich Hauck, der Leiter des Regierungsforstamtes, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Unter seiner Führung beginnt der Wiederaufstieg des Vereins.
Die Zahl der Ortsgruppen und Mitglieder steigt ständig, das Wegebezeichnungsnetz wird neu aufgebaut. An Hütten und Türmen werden die Kriegsschäden beseitigt.
Die erste Nachkriegswanderkarte im Maßstab 1:170.000 erscheint im Verlag Waldkirch. (Ein größerer Maßstab war von der Besatzungsmacht nicht zugelassen).

1953

Deutscher Wandertag in Neustadt/Weinstr.

1954

Der geschäftsführende Vorsitzende Karl Herzog ruft die Vereinszeitschrift „Der Pfälzerwald“ wieder ins Leben.

1956

Die Ortsgruppen im ehemals pfälzischen Teil des Saarlandes kehren zum Mutterverein zurück.

1957

Auf Taubensuhl wird das 1. Jugendheim des Vereins eröffnet.

1958

Der Pfälzerwald-Verein übernimmt für 7 Jahre die treuhänderische Verwaltung des gerade proklamierten Naturparks Pfälzerwald.

1966

Der Hauptvorsitzende Hauck verunglückt tödlich. Zu diesem Zeitpunkt zählt der Verein in 102 Ortsgruppen 11.500 Mitglieder.

1967

Nachfolger wird Landforstmeister Dr. Lendle, der seitherige Hauptwanderwart.
Dr. Lendle setzt mit ansteigender Tendenz die Arbeit seines Vorgängers fort.
Unter Federführung des geschäftsf. Vorsitzenden, L. Fischer, wird in Zusammenarbeit mit dem Landesvermessungsamt ein Kartenwerk 1:50.000 des gesamten Vereinsgebietes erstellt, mit der Herausgabe von Wanderkarten 1:25.000 begonnen.
Beim Ausscheiden von Dr. Lendle 1973 zählt der Verein 141 Ortsgruppen, etwas über 16.000 Mitglieder.

1972

Übernahme des Forsthauses "Hohe List" als Jugend-, Wander- und Ferienheim.

1973

Hauptvorsitzender wird Landforstmeister Dr. Walter Hauck.
Dr. Hugo Lendle wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

1975

Den Vorsitz des Vereins übernimmt Regierungspräsident
Hans Keller. Unter seiner Führung wird das Vereinsleben -
vor allem der Wanderbetrieb - erheblich aktiviert, Jedermannwanderungen begründet.
Die Mitgliederzahl steigt rasch an.
Das Kartenwerk 1: 25.000 wird fertiggestellt.

1976

Das Wanderheim "Hohe List" wird vom PWV gepachtet und der OG Ludwigswinkel zur Betreuung übergeben.

1978

Im Jubiläumsjahr 1978 erreicht der Verein mit 23.000 Mitgliedern in 190 Ortsgruppen noch nie dagewesene Rekordzahlen, ein Erfolg, der vor allem auch ein Verdienst von Hauptwerbewart H. Wittner ist, der dutzende von neuen OGn gründet.

1979

Ehemaliger Kindergarten in Petersbächel wird vom Hauptvorstand gepachtet und zum Ferien und Wanderheim umfunktioniert. Kosten: DM 34.000,--.
01.07.1979: Als erster hauptamtlicher Geschäftsführer des Hauptvorstandes wird Erhard Rohe aus Otterberg eingestellt.
19.10.1979: Das Ferien- und Wanderheim Petersbächel wird seiner Bestimmung übergeben.

 

1984

Jugend- und Wanderheim Taubensuhl wird mit einem Kostenaufwand von DM 140.000,- saniert.
Unter finanzieller Beteiligung von Hauptvorstand, OG Annweiler, Stadt Annweiler, Verkehrsverein Annweiler und Verein Naturpark Pfälzerwald wird bei der Holderquelle die Stützmauer erneuert und ein Pavillon erstellt. Gesamtkosten: DM 68.000,--.

 

 

1985

Die Hauptversammlung wählt Ltd. Forstdirektor Werner Dexheimer, Neustadt, zum Hauptvorsitzenden und seinen Vorgänger, Regierungspräsident i.R. Hans Keller, zum Ehrenvorsitzenden.

 

 

1986

Hauptvorsitzender Werner Dexheimer verstorben. Die Vereinsleitung übernimmt komm. Stellv. Hauptvorsitzender Manfred Croissant, Edenkoben.
Dez. 1986: Cramerhaus Lindelbrunn wird an den örtlichen Abwasserkanal angeschlossen.
31.12.1986: Der Verein zählt in 235 Ortsgruppen 29.000 Mitglieder.

1988

12.03.1988: Die Hauptversammlung wählt den Abteilungsdirektor der BASF Klaus v. Stetten, Neustadt, zum Hauptvorsitzenden.
27.-29.05.1988: Seminar und Tagung der Hauptnaturschutzwarte Deutschlands in Lambrecht.
21.11.1988: Das „Pfälzer Heimatbuch“ Band 1, wird der Öffentlichkeit vorgestellt.

1989

30.06.1989: Ein Vereinswimpel „Hauptwanderung“ ist angeschafft und wird der ersten Wimpelwandergruppe übergeben.
02.07.1989: Bei der Hauptwanderung in Rheinzabern kann das 30.000 Mitglied des Pfälzerwald-Vereins begrüßt werden.
Juli/Aug. 1989: Einführung der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) in der PWV-Hauptgeschäftsstelle.

1990

10.09.1990: Verleihung des Wasgau-Preises 1989 für Markierung und Überwachung des umfangreichen Wanderwegenetzes.

1991

14.03.1991: Hauptvorsitzender Klaus v. Stetten verstorben. Die Vereinsleitung übernimmt komm. der stellv. Hauptvorsitzende Manfred Croissant, Edenkoben.
25.-29.07.1991: 91. Deutscher Wandertag in Pirmasens.
Der erste Gesamtdeutsche Wandertag nach der Vereinigung.
Polizei schätzt 50-60.000 Besucher. Wandertag der Superlative.

1992

14.03.1992: Die Hauptversammlung wählt in Rockenhausen Regierungspräsident Rainer Rund (SPD) zum Hauptvorsitzenden.
24.04.1992: Ehrenvorsitzender Hans Keller verstorben.
01.07.1992: Dipl. Betriebswirt Bernd Wallner aus Dahn wird als Nachfolger von Erhard Rohe als hauptamtlicher Geschäftsführer eingestellt.
31.10.1992: Erhard Rohe scheidet nach Erreichung der Altersgrenze (65 J.) als hauptamtlicher Geschäftsführer aus.

1993

13.03.93: Neues Logo PWV wird vorgestellt (das alte bleibt auf Urkunden/Abzeichen erhalten).
Mai 1993: Pilotprojekt „1. Große Familienfreizeit“ in Dahn.
Juni 1993: Zeitschrift „Pfälzerwald“ wird mit neuem Logo herausgegeben.
03.06.1993: Hauptvorstand beschließt, grundsätzlich keine neue Markierungsbefugnis mehr zu erteilen, da es zu viele Markierungen gibt.
27.06.1993: Hauptwanderung in Saverne (vorbildlich).
25.09.1993: 1. Seminar für „Jugendliche“ und „Junge Familien“ im PWV in Edenkoben.
25.10.1993: Anerkennung des Landesverbandes Rheinland-Pfalz der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine nach § 29 Bundesnaturschutzgesetz.
13.11.1993: 90. Jubiläum des PWV-Hauptvorstandes in Waldfischbach, Festrede durch Minister Schneider,
neuer Präsident des Verbandes Deutscher Gebirgs- und Wandervereine.

1994

Jan. 1994: Pachtvertrag "Wanderheim Petersbächel" wird gekündigt.
12.03.1994: Verabschiedung einer neuen modernen PWV-Satzung; Verleihung des PWV-Natur- und Umweltschutz- preises; Resolution "Kennzeichnung von Pferden im Pfälzerwald".
Mai 1994: 1. Radwanderführerlehrgang.
05.07.1994: Vorstandsbeschluss: "Keine Ausweisung weiterer Rittersteine".
18.07.1994: Genehmigung der "Stiftung PWV-Natur- und Umweltschutz".

1995

Jan. 1995: Neuer Mitgliedsausweis im Scheckkartenformat.
Feb. 1995: Gründung der 240. Ortsgruppe in Sondernheim.
11.03.1995: 1. reine Delegiertenmitgliederversammlung in Rodalben.
25.06.1995: Hauptwanderung in Altrip.
19.08.1995: 1. PWV-Vorstandsseminar.

1996

09.03.1996: Vorstellung 1. PWV-Prospekt, von PWV-Werbestellwänden und Spielgeräteausstattungen.
Ausschreibung einer Jugendreferentenstelle.
Austritt aus der Europ. Wandervereinigung.
Neue Glückwunschkartenserie des Pfälzerwald-Vereins
(11 Karten "Pfälzer Heimat", gezeichnet von Heiner Deege, Neustadt).
Ab 01.10.1996: Einstellung der ersten Bildungs- und Jugendreferentin, Diplomsozialpädagogin Marion Dreßler.
Der Elwetrittche-Verein Landau, Dr. Hans Blinn, gibt erste Telefonkarte für Pfälzerwald-Verein heraus (1.000 Stück).

1997

Mitgliedsausweis bleibt im Scheckkartenformat;
zukünftig ein Jahr Gültigkeit.
März 1997: Auflösung der Ortsgruppen Spiesen-Elversberg (Bezirk Saar) und Lohnsfeld (Bezirk Nord).
Aktueller Stand 238 Ortsgruppen, 30.800 Mitglieder.
25.06.1997: Hauptwanderung in Hornbach, super organisiert, leider ab 14.30 Uhr starker Regen.
Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit durch Pressekonferenzen mit sehr guter Resonanz.
18.11.1997: Unterzeichnung des Kaufvertrages für die neue PWV-Geschäftsstelle in der Fröbelstr. 24.

1998

Komplette Sanierung und Renovierung der neuen Geschäftsstelle.
Die durchgehenden PWV-Markierungslinien werden auf Antrag beim Deutschen Patentamt in München als „Marke“ eingetragen.
01.04.1998: Pächterwechsel im Cramerhaus Lindelbrunn.
Der PWV entscheidet sich für die Wanderkartenherstellung beim Landesvermessungsamt und gegen private Verlage.
Ende 1998 wird ein Sponsoringvertrag mit der Versicherungskammer Bayern unterzeichnet; für 5 Jahre werden jährlich DM 30 000,-- in heimatkundlich relevante Projekte investiert; erstes Projekt im Herbst ist die Wiederherrichtung der Rastanlage „Siebenquellen“ bei Diemerstein.
Das neugestaltete Hüttenverzeichnis 1999/2000 löst eine unerwartete Nachfrage aus (10.000 Exemplare in 6 Monaten).

1999

Das Wanderheim "Hohe List" wird erneut saniert (Anbauten, Jugendraum, Heizung) für ca. DM 250.000,--; den Hauptteil übernimmt die Theyson-Stiftung.
Als zweites Sponsoringprojekt wird die „Hans-Keller-Buche“ bei Johanniskreuz gepflanzt.
Auflösung der Ortsgruppe Kriegsfeld, noch 237 Ortsgruppen.
20.06.1999: Hauptwanderung in Schmalenberg;
erstmals nicht auf einem zentralen Platz, sondern im ganzen Ort verteilt; großer Erfolg.
Ein neues Landeswaldgesetz „liberalisiert“ die bisherige fast alleinige Markierungsbefugnis durch den PWV und ist Grundlage für ein zukünftiges zügelloses Markierungschaos in der Pfalz. Zahlreiche Resolutionen des PWV an die Landesregierung laufen in den folgenden Jahren ins Leere.
Sept. 1999: Drittes Sponsoringprojekt „Kühungerquellanlage“ bei dem Wanderheim Hohe Loog.
Komplette Umstellung der Buchhaltung auf EDV.
Dez. 1999: Herausgabe einer großen Wanderbroschüre "Alle Wanderwege des PWV und Parkplätze des Naturparks", gemeinsam mit Verein Naturpark und dem Zweckverband Schienen-Personen-Nahverkehr (Verkehrsanbindungen ÖPNV).
Auflösung der Bezirksregierungen in RLP.
19.12.1999 Tod von Ludwig Fischer, "Grand Seigneur" des Pfälzerwald-Vereins.

2000

Weitere Sponsoringprojekte: Keltenquelle bei Wachenheim und Morschenbergbrunnen bei Edenkoben.
Neues Versicherungspaket für Mitglieder: Jetzt Haftpflicht und Unfallversicherung.
1. große aktive Mitgliederwanderfahrt an die Costa-Brava zur Förderung des sportlich aktiven Wanderns; Organisation durch die Geschäftsstelle.

2001

01.04.2001: Pachtvertrag für das Wanderheim "Hohe List" geht vom PWV über auf die Ortsgruppe Ludwigswinkel.
April 2001: "2. große Mitgliederwanderfahrt in die Türkei"
Generalsanierung des Luitpoldturmes durch das Forstamt Merzalben; Finanzierung durch Sponsoren (vor allem Theysohn-Stiftung) Kosten ca. 350.000,-- DM.
24.06.2001: Grandiose Hauptwanderveranstaltung in Lustadt auf dem Handkäsplatz.
Sponsoringprojekte: Kauf der Auflage des "Heinrich-Kohl-Buches" vom Elwetrische- Verein und Verteilung an alle rheinland-pfälzischen Schulen sowie Einweihung des Grafentaler Brunnens bei Otterberg.
31.12.2001: Mitgliederstand 32.000

2002

09.03.2002: Die Versammlung beschließt den Verkauf des Cramerhauses Lindelbrunn, da enorme Pächterschwierigkeiten bestehen und hohe Unterhaltskosten beglichen werden müssen.
15.05.2002: Generalsanierung der Holderquelle bei Annweiler mit Unterstützung der Versicherungskammer Bayern
2. Sponsoring Projekt "Sanierung des Erlenbrunnens bei Pirmasens-Erlenbrunn", des Namensgebers des Pirmasenser Ortsteiles
Okt. 2002: 3. Mitgliederwanderfahrt der Geschäftsstelle nach Mallorca; ungeheuer große Resonanz, ca. 160 Personen
23.11.2002: Jubiläumsauftaktveranstaltung "100-Jahre Pfälzerwald-Verein" zusammen mit der Ortsgruppe Ludwigshafen im Pfalzbau

2003

05.04.2003: Die Mitgliederversammlung wurde im „Saalbau“ Neustadt durchgeführt, wo am gleichen Tag die Ortsgruppe Neustadt mit einem „Bunten Abend“ ihren 100. Geburtstag feierte.
Manfred Croissant wurde anlässlich seines Ausscheidens aus dem Vorstand zum Ehrenvorsitzenden und Gregor Hauck, der langjährige Obmann des Bezirks Süd zum Ehrenmitglied, ernannt. 
Als Nachfolger von Manfred Croissant wählten die Mitglieder Klaus Frölich – den langjährigen Bezirksobmann von „Mitte“ aus Kaiserslautern – zum stellvertretenden Vorsitzenden.
11.04.2003: Beteiligung von 120 Ortsgruppen am Hermersbergerhof bei der Pflanzung eines PWV-Hains.
12.04.2003: Start der „Jedermannwanderung“ unter dem Motto „Der Pfälzische Jakobsweg“ von Speyer zu ihrer 1. Etappe nach Neustadt, wobei die Wanderer am Domplatz von Generalvikar Josef Szuba in Vertretung des erkrankten Bischofs Dr. Anton Schlembach feierlich verabschiedet wurden.
27.04.2003: Start der Jubiläums-Wimpelwanderung „Rund um den Pfälzerwald“ in Homburg, die nach 15 Etappen am 11. Mai am Ausgangsort endete.
17.05.2003: Großes Jedermann-Wandertreffen in Homburg unter dem Zeichen „Kultur im Pfälzerwald-Verein“.
Die Ortsgruppen Edenkoben, Bad Bergzabern und Bad Dürkheim feierten ihren 100. Geburtstag, später auch noch Grünstadt, Kaiserslautern, Kirchheimbolanden und Landau.
29.06.2003: Der traditionelle, alle zwei Jahre abgehaltene Hauptausflug führte die „Pfälzerwäldler“ nach Pirmasens-Starkenbrunnen.
20.07.2003: Eine weitere Jubiläumsveranstaltung an der Dahner PWV-Hütte, zusammen mit dem Club Vosgien.
Im September 2003: 4. aktive Wanderfahrt mit 160 Teilnehmern nach Zypern.

2004

Der PWV intensiviert Werbepräsentationen in Firmen und auf den Hütten (aufwendige Tablettunterleger).
27.03.2004: Mitgliederversammlung in Rockenhausen.
Die OGn Dahn, Frankenthal, Lambrecht, Maikammer-Alsterweiler und Speyer feiern 100. Jubiläum.
Im Juni 2004: 5. aktive Wanderfahrt nach St. Vigil in Südtirol.
Es gibt erste Probleme mit der Landesregierung wegen der Offenhaltung der Hauptwanderwege in den neuen Kernzonen des Biosphärenreservates.
12.09.2004: Gründung einer Oberrheinische Wandervereinigung in Strasbourg, mit dem Ziel als NGO ein Mitspracherecht im Europaparlament zu erreichen.
Mitglieder sind mehrere Vogesenclubs, der PWV und die Wandervereine aus Odenwald, Saarland, Schwarzwald und der Schwäbischen Alb.
Vorstand und Wiss. Beirat beklagen zunehmende Probleme mit Mountainbikern auf schmalen Wanderwegen.
Immer mehr Wanderwege in Deutschland werden als Qualitätswege zertifiziert.
Die Mitgliederzahlen sind erstmalig rückläufig, um ca. 4% in 2004.

2005

19.03.2005: Die MGV findet in Kusel statt. Als neuer Vorsitzender wird der Präsident der SGD-Süd, Dr. Klaus Weichel (SPD) aus KL gewählt.
Die OGn Eisenberg, Münchweiler/Rod., Mußbach, Mutterstadt, Pirmasens 05, Rheingönheim und Zweibrücken feiern 100. Jubiläum.
26.06.2005: Die Section Strasbourg des Club Vosgien richtet die PWV-Hauptwanderung auf dem Messegelände Wacken aus.
Die Zusammenarbeit mit dem VRN (u.a. Wanderbahnhöfe) wird intensiviert.
Im Oktober 2005 fahren erneut 160 Wanderer zur 6. aktiven Fahrt nach Madeira.

2006

25.03.2006: MGV in Ramsen.
Die OGn Deidesheim, Diedesfeld, Gimmeldingen, Hambach, Homburg, Otterbach, St. Ingbert, Wachenheim, Waldfischbach-Burgalben und Weidenthal-Frankenstein feiern 100. Jubiläum.
Das LVermGeo reduziert auf Wunsch des PWV seine Wanderkarten für die Pfalz von fast 20 auf 8 Blätter, was viel nutzerfreundlicher ist.
Workshops und Seminare zur Modernisierung des Vereins werden intensiviert.
Im Juni 2006: Die 7. aktive Wanderfahrt der Geschäftsstelle führt 160 Pfälzer nach Andorra.

2007

Die OGn Haardt, Rhodt, Rohrbach, Blieskastel und Alsenz feiern 100. Jubiläum.
24.03.2007: Die MGV findet in Lambrecht statt und beschließt eine Beitragserhöhung ab 2008 um 1€ auf zukünftig 9€ pro Jahr. Der PWV trägt nach langer Diskussion eine Beitragserhöhung des Dt. Wanderverbandes mit, auch ein Austritt stand im Raum. Ein modernes Präsentationskonzept wird vorgestellt, u.a. mit Messestand, neuen Flyern und Stellwänden. Reinhold Klan und Heinz Körber werden Ehrenmitglieder.
Im Juni 2007 findet die letzte Hauptwanderveranstaltung auf Maria Rosenberg in Waldfischbach statt, da keine weiteren Ausrichter mehr gefunden werden.
Die Zusammenarbeit mit „Rheinpfalz“ und „Leo“ werden verstärkt, mit gemeinsamen Hüttenverzeichnissen, Büchern und Wandertipps.
Die Mitgliederzahl sinkt um 1.000.
Das Wirtschaftsministerium richtet eine Wanderzentrale bei der RLP-Touristik in Koblenz ein, diese veröffentlicht einen Wanderwegeleitfaden, u.a. mit Wegweiserstandards für Prädikatswanderwege in RLP.
Die 8. aktive Erlebnisfahrt geht in die Toskana.

2008

Die OGn Enkenbach-Alsenborn, Freinsheim, Landstuhl, Lemberg, Rodalben, St. Martin, Schaidt, Leimen und Wolfstein feiern 100. Jubiläum.
Die PWV-Geschäftsstelle schult für einige Jahre zahlreiche Lehrer in Verbindung mit dem pädagogischen Landesinstitut, um das Schulwandern wieder zu aktivieren.
Regelmäßige Werbepräsentationen in Verwaltungen, Banken und vor allem PWV-Hütten werden dauerhaft begonnen.
Die 9. aktive Wanderfahrt geht nach Kroatien.

2009

21.03.2009: MGV in Bolanden. Traudel Fischer-Kaiser und Karlheinz Geißler werden Ehrenmitglieder.
Die Mitgliederzahlen sinken weiter. Einsparungen werden diskutiert. Ganz wichtig für den Haushalt sind die Erträge der PWV-Stiftung.
Die OGn Böhl, Elmstein, Frankfurt, Haßloch, Imsbach, Neunkirchen, Nußdorf, Seebach und Wilgartswiesen feiern 100. Jubiläum.
Im Juli 2009: sind die Allgäuer Hochalpen, Bad Hindelang Ziel der 10. aktiven Wanderfahrt.
Die Karlsberg Brauerei Homburg ist bis 2012 neuer Sponsoringpartner.
Die Verwaltung des Naturparkes beginnt in den Kommunen mit regionalen Besucherlenkungskonzepten, die alle nur „Insellösungen“ in Bezug auf die Wanderwege sind. Ein vom PWV angeregtes sinnvolles pfalzweites Konzept erscheint nicht möglich.
Die „Westpfalz-Wanderwege“ werden eingestellt, da das „Wandern ohne Gepäck“ nicht mehr angenommen wird.

2010

Die OGn Berlin, Hochspeyer, Schifferstadt, Niedersimten, Kirkel-Neuhäusel, PS-Starkenbrunnen, Winnweiler und Otterberg feiern 100. Jubiläum.
20.03.2010: Die MGV findet in Otterberg statt.
Die Pfalztouristik weist die 3 großen pfälzischen Qualitätswege, Waldpfad, Weinsteig und Höhenweg über ca. 430 km aus, OGn und PWV-Wegemanager übernehmen gegen Bezahlung die Markierungen.
Alpines Mallorca heißt das Ziel der 11. aktiven Wanderfahrt.

2011

Die OGn Klingenmünster, Erlenbach/KL, Bad Münster am Stein-Ebernburg, Bad Kreuznach und Oggersheim feiern 100. Jubiläum.
19.03.2011: MGV in Hornbach.
Juli 2011: 12. aktive Wanderfahrt nach Slowenien - restlos ausgebucht.

2012

Die OGn Alzey, Dudenhofen, Contwig, Godramstein, Limburgerhof, Morlautern, Rockenhausen und Trippstadt feiern 100. Jubiläum.
Die MGV findet in Rodalben statt. Neue PWV-Satzungen werden beschlossen. Otto Neumann, Rolf Vatter und Klaus Frölich werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Der PWV beginnt einen langjährigen mühsamen Kampf mit vielen Verbündeten gegen Windkraftanlagenpläne der rot/grünen Landesregierung im Pfälzerwald.
Der PWV richtet ab sofort wieder 2-tägige Wanderführerlehrgänge mit zusätzlichen Karte-/GPS-Modulen aus. Ziel ist es, praxisorientierte Wanderführer zu qualifizieren.
Im Juli 2012 geht die 13. aktive Wanderfahrt in die spanischen Hochpyrenäen, das Val d´Aran.
Die Park&Bellheimer Brauereien sind für 5 Jahre neuer Sponsoringpartner.

2013

Die OG Hauenstein feiert 100. Jubiläum.
Die MGV findet in Lemberg statt.
Am 23.03.2013 organisiert der PWV, bei eisigen Temperaturen, eine große Protestkundgebung auf dem Taubensuhl gegen Windräder im PW, mit riesiger, auch medialer Resonanz.
Eine neue moderne Homepage wird online gestellt. Erstmals gibt es auch für OGn die Möglichkeit, sich kostengünstig „anzuhängen“.
Zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen werden von einer Arbeitsgruppe erarbeitet.
Viele OGn finden keine Funktionsträger mehr; gezielt werden jetzt Kooperationen auf allen Ebenen forciert.
Im April 2013 sind Nord- und Südzypern das Ziel der 14. aktiven Wanderfahrt.

2014

Der Bezirksverband Pfalz übernimmt die Trägerschaft für das Biosphärenreservat; der Verein Naturpark Pfälzerwald löst sich noch 2014 auf.
Die OGn Höchen, Oppau-Edigheim feiern 100. Jubiläum.
Die MGV findet in Hagenbach statt. Karl-Heinz Beck wird Ehrenmitglied.
Der SWR dreht und sendet einen 45min. Film über den PWV, „wegweisend im Wandern“; dieser wird vielfach wiederholt, mit großer Resonanz.
Übergreifend kommen große Proteste gegen den aktuellen forstlichen Holzeinschlag und die Wegezerstörung auf. Der Forst weißt diese zurück.
In das Riesengebirge fahren die aktiven Wanderer im Sommer.

2015

Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50€ wird eingeführt. Die PWV-Hütten stehen wegen handwerklicher Fehler des Gesetzes vor dem Aus. Der PWV erreicht in komplizierten Verhandlungen mit Bundes- und Landesministerien eine deutschlandweit beachtete positive Lösung.
14.03.2015: MGV in Einöllen. Zu Ehrenmitgliedern werden Klaus Meyer und Edith Brennecke ernannt.
Der Bezirksverband Pfalz unter Theo Wieder beginnt eine Initiative zur Stärkung der Pfälzer Hütten, die sich lange hinzieht.
Der PWV erkennt, dass sein Wegenetz reformiert werden muss. Gründe sind immer weniger Wegewarte, Veränderung der Nutzer, neue Landesgesetze und viele neue Prädikatswege der Kommunen.
Im Juni 2015 geht die 16. aktive Fahrt nach Epirus und zum Olymp nach Griechenland.

2016

25.06.2016: Die MGV findet in Dahn statt. Wegen einer Bombendrohung war die Versammlung im März in Neunkirchen ausgefallen. Alois Dehm wird Ehrenmitglied.
Der Beitrag wird ab 2017 um 2€ auf dann 11€ pro Jahr erhöht. 4 Ausgaben der Mitgliederzeitung sollen beibehalten werden. Auf Antrag des Bezirkes Süd wird der Mitgliedsausweis (ab 2018) nur noch einmalig auf Lebenszeit ausgestellt.
Zusammen mit dem LEO wird ein neues Pfälzer Hüttenbuch gedruckt.
Eine neue OG "Hohe List" gründet sich, mit riesigen Zuwachsraten und übernimmt das Wanderheim "Hohe List" von der OG Ludwigswinkel.
Der PWV richtet einen interaktiven Wanderplaner auf der Homepage mit der Fa. Outdooractive ein. Alle OGn und Mitglieder können und sollen Wandertipps einstellen.
Das LVermGeo muss wegen Auflagen des Rechnungshofes die Erstellung der einzigartigen Wanderkarten einstellen. Der PWV muss zukünftig neue Wege suchen.
Im Juli 2016 ist Livigno Ausgangspunkt der aktiven Wanderer.

2017

11.03.2017: Die MGV findet in Waldsee statt.
Im Frühjahr 2017 geht´s erneut -wie schon 2000- „aktiv“ mit der Geschäftsstelle an die Costa Brava - restlos ausgebucht.
Der Hauptvorstand stellt die Reform seines Wegenetzes vorerst zurück, mangels Akzeptanz und Unterstützung durch die Mitglieder.
Von 12 Mitgliedern des Hauptvorstandes wird eine OG „Hauptverein“ gegründet. Diese soll Mitglieder von aufgelösten OGn aufnehmen, damit diese nicht für den PWV verloren gehen.
Die PWV-Hauptwanderwege werden jetzt zentral in der Geschäftsstelle digital verwaltet.
Im Juli 2017 steht endgültig fest, dass es nach dem Regierungswechsel in RLP 2016 auf Druck von UNESCO und FDP keine Windräder im Pfälzerwald geben wird.
Die Homepage wird erneut aufwendig modernisiert, mit neuer Kalenderfunktion.
Der PWV regt bei Bezirksverband und Landesforsten eine Bestandsaufnahme und Sanierung der beschädigten Infrastruktur im Wald an.
Die Mitgliederzeitschrift wird jetzt 4-farbig kostengünstig von einer Wormser Druckerei produziert. Die Jahrzehnte lange Zusammenarbeit mit der Lambrechter Druckerei Edel endet.
Eine „Agenda 2030“ mit vielen Handlungsfeldern wird vom Hauptvorstand aufgestellt und auch weiterhin diskutiert. Ziel ist eine Modernisierung des Vereins, auch weil sich in den letzten 10 Jahren etwa 20 Ortsgruppen wegen Überalterung auflösen mussten.

2018

17.03.2018: MGV findet in Lambrecht statt, mit Neuwahlen. Neue Hauptvorsitzende sind Martin Brandl, Rülzheim, und Dieter Gröger, Rutsweiler.
Ernst Keller wird zum Ehrenmitglied ernannt.
Die neuen Dauer-Mitgliedsausweise werden vorerst von den Pfalzwerken gesponsort.
Sizilien, die Liparischen Inseln, ist Ziel der aktiven Mitgliederwanderfahrt.
Der PWV intensiviert seinen Facebook-Auftritt.
Der Bezirksverband Pfalz unterstützt die Sanierung von PWV-Hütten jetzt erfreulicherweise jährlich mit größeren Summen.
Martin Brandl veröffentlicht eine „Vision 2027“ in der Mitgliederzeitung. Ziel ist es, den Verein bis dahin zu einem Pfälzischen Identitätsträger für viele Zielgruppen zu machen.

2019

Die MGV tagt in Miesau.
Titel der 20. Jubiläumsreise ist „Lago Maggiore-Monte Rosa“, inkl. des Tessins.
Der PWV unterstützt zukünftig die Firma Pietruska bei der Herausgabe von Wanderkarten.
Der PWV wird im Mai Mitglied im Sportbund Pfalz, als Verband für besondere Aufgaben. Hierdurch ergeben sich zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten.