Liebe Wanderfreunde !

Leider hat das Corona-Virus auch unsere gesamten Wanderpläne über den Haufen geworfen. Es finden keine Mittwochswanderungen mehr statt, auch die geplante Frauenwanderung fiel dem Virus zum Opfer. Und ob die nächste Planwanderung am 22. April stattfinden kann... Corona wird’s wissen.

Immerhin kann und darf man noch alleine oder auch zu 2. wandern gehen und das hat mich doch auf die Idee gebracht euch in lockerer Folge Wandervorschläge zu unterbreiten die zum nachwandern zu empfehlen sind. 

Hier die 2-Burgen Tour um Wilgartswiesen. Streckenlänge 15km und ca.500hm

Zum Start der Tour empfiehlt sich der Bahnhof in Wilgartswiesen, egal ob man mit Auto oder Zug anreisen will. Wir folgen auf der ganzen Tour dem Symbol einer „Burg auf weißem Rechteck“. Zunächst führt uns der Weg vom Bahnhof aus hinunter ins Dorf, dann in Richtung Hauenstein immer der Straße entlang. Auf der Anliegerstr. ist so gut wie kein Verkehr und so lässt es sich gemütlich durch das Dorf laufen und rechts und links die Vorgärten bewundern.  Am Ende der Straße folgen wir einem schmalen Pfad der uns hinter den Häusern weiterführt bis zur Straße. Jetzt geht es rechts ab, dann müssen wir die Hauptstraße queren und gegenüber die Tiergartenstraße noch ein paar Meter entlanglaufen. Nach ca. 30Meter zweigt eine Stichstraße ab die wir hochgehen und jetzt sehen wir auch schon den Pfad der uns in etlichen Serpentinen nach oben zum Felsen führt auf dem die Falkenburg thront. Die Burg selbst erreichen wir über eine Holztreppe und wenn auch diese „Bezwungen“ ist erwartet uns die Belohnung für den Aufstieg: Einen herrlichen Rundumblick auf das Queichtal, auf Wilgartswiesen und die umliegenden Berge. Es lohnt sich hier eine Pause einzuplanen und den Blick einfach zu genießen. Wenn wir uns satt gesehen haben geht es die Treppe wieder runter und wir folgen jetzt weiter unserem Weg der uns jetzt wieder abwärts führt. Erst auf einem Waldweg, kurze Zeit später auf einem schönen Wanderpfad erreichen wir bald die Falkenburghalle (Wilgartswiesens Gute Stube). Wir laufen an der Halle vorbei und jetzt geht es wieder hoch zur „Deichwand“ Der Weg ist jetzt durchaus anstrengend und stellenweise auch recht steil. An den Felsen geht es jetzt hoch bis zum Aussichtspunkt. Bei gutem Wetter kann man hier den Kletterern zuschauen die die Deichwand gerne nutzen. Am Aussichtspunkt angekommen wird es wieder Zeit ein wenig auszuruhen und die Falkenburg einfach von der anderen Talseite zu Bewundern.  Der Wanderpfad führt uns jetzt immer weiter leicht hoch bis wir die Schutzhütte erreichen. Nun geht es scharf rechts den Forstweg entlang. Fast eben führ uns der Weg um den „Großen Breitenberg“ herum.  Nach ca. 300 Metern erreichen wir den „Erika-Stollen“ . Den Eingang kann man leicht übersehen, kein Schild weist auf den Felsspalt auf der rechten Seite hin. Weiter geht es immer den Berg entlang und am Ende des Weges dann  auf einem schmalen Wanderpfad den Berg wieder hinunter. Wir erreichen eine Teerstraße. Wem es jetzt schon reicht kann diese Straße nehmen um wieder ins Dorf zu kommen. Die Wanderer mit Kondition laufen  aber in Richtung „Wolfsgrube und Wilgartaburg“. Die Wolfsgrube erreichen wir nach wenigen Metern. Hier setzte man früher lebende Tiere ein (Ziegen?) um Wölfe zu fangen. Die Grube ist noch Original erhalten. Wir folgen dem breiten Forstweg ca. 1km bis wir an eine Weg-Gabelung gelangen. Hier beginnt der Rundweg zur Wilgarta-Burgruine. Ich empfehle den breiten Forstweg weiter zu gehen, nach ca. 1km zweigt ein schmaler Wanderpfad rechts ab der uns in teilweise steilen und ausgesetzten Passagen bis zur Burgruine bringt. Hier sollte man sehr trittsicher und auch schwindelfrei sein. Schließlich kommen wir zur Ruine und steigen auch hier bis zum höchsten Punkt. Eine Sitzbank lädt hier zur ausgiebigen Pause ein. Außerdem haben wir hier wieder einen tollen Blick ins Queichtal. Nach der Pause führt uns ein schmaler Pfad hinunter und weg von der Burg. Am Ende des Pfads geht es scharf rechts auf einen Forstweg der mitten im Wald endet und in einen schmalen Wanderpfad übergeht. Jetzt haben wir den letzten Anstieg der Wanderung vor uns . Immer dem Pfad folgend erreichen wir den Ausgangspunkt des Rundweges Wilgartaburg. Wir wenden uns jetzt nach links und folgen dem fast eben verlaufenden Forstpfad noch ca. 2km. Dann zweigt wiederum links ein Pfad ab der uns in Serpentinen hinunter zum Aufelsen bringt und weiter bis ins Dorf und zum Bahnhof. 

Eine wunderschöne und auch durchaus anstrengende Wanderung die Trittsicherheit und Kondition verlangt. Ich empfehle die Tour jetzt im Frühjahr zu machen da man fast nur auf der Sonnenseite der Berge läuft. 

Auf jeden Fall ausreichend Flüssigkeit mitnehmen und auch etwas zu Essen. Es ist auch außerhalb von Corona keine Einkehr während der Tour möglich.

Wer möchte kann sie gerne den GPS-Track herunterladen. http://out.ac/dBkkp

Wenn jemand eine Führung möchte, auch das ist möglich. 

 

Unsere nächste Wanderung findet am Mittwoch, den 22. April als Radwanderung ????? statt. Es wird der Treidlerweg in Hördt befahren. Wanderf. Arno Kern.

Bei unsrer Jahreshauptversammlung am 28. Februar 2020 wurde ein neuer Vorstand gewählt:

1. Vorsitzender: Arno Kern, 2. Vors.: Johannes Wünschel, Schriftführer: Arno Kern, Wanderwart: Gerhard Reddmann,

Seniorenwanderwartin: Brigitte Laubersheimer, Kassenwart/Mitgliederverwaltung: Gerhard Ullrich,

Pessearbeit/Internet: Jürgen Karl, Kassenprüfer: Robert Traxel u. Manfred Schlindwein, Beisitzer: Ulli Wissel

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                              









 

 

 


 

 


 

 

 

 

 



 



 


Gäste sind herzlich willkommen!

 

 

Wichtige Information:
• Die Teilnahme an unseren Touren erfolgt in eigner Verantwortung.
• Es wird keine Haftung übernommen.
• Jeder Teilnehmer sorgt für seine passende Ausrüstung.